Mission Mond: CASIMAR-Kampagne testet Astronautenwerkzeuge in der LUNA Analog Facility

Roboter-Teamwork: LRU1 und LRU2 arbeiten mit LIBS (Laser-Induced Breakdown Spectroscopy). Bild: DLR

Dass es Wassereis auf dem Mond gibt, ist sehr wahrscheinlich. Zum Beispiel im Südpol-Gebiet, wo manche Krater noch nie Sonnenlicht gesehen haben. In diesen „Kältefallen“ versteckt sich womöglich seit Milliarden von Jahren Wassereis. Können Menschen das Wasser nutzen, wenn sie auf den Mond zurückkehren? Ist das Wasser fest eingefroren im Mondstaub, ist es chemisch gebunden oder befinden sich sogar Eisschichten in den schattigen Kratern, an der Oberfläche oder im Untergrund? Es gibt eine Menge offener Fragen.

Um den Antworten näher zu kommen, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit mehreren Universitäten getestet, wie sich Wasser auf dem Mond aufspüren lässt. Schauplatz war die LUNA-Anlage in Köln, wo robotische und astronautische Mondmissionen realitätsnah vorbereitet werden können.